WICHTIGES zum Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes in der westlichen Welt. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2004 über 58.000 Neuerkrankungen registriert.

Da der Tumor nur in frühen Stadien geheilt werden kann und hier meist keine Beschwerden verursacht, kommt der Früherkennung eine entscheidende Bedeutung zu.

Folgende innovative Untersuchungen bzw. Verfahren stehen Ihnen in unserer Praxis zur Verfügung: die Bestimmung des Prostata Health Index PHI und die Ultraschall-gestützte Echtzeit-Elastographie.

Wichtigste Informationen haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengestellt.

Bestimmung des Prostata Health Index PHI

Weltweit werden Möglichkeiten erforscht, die Aussagekraft des prostataspezifischen Antigens (PSA) bei der Entscheidung für oder gegen eine Prostatabiopsie zu erhöhen.

Der Prostata Health Index resultiert aus der Kombination von drei Bluttests:
(1) PSA, (2) freies PSA und (3) dem neuen p2PSA.

Im Vergleich mit PSA und freiem PSA hat sich gezeigt, dass PHI eine signifikante Verbesserung bei der Erkennung von Prostatakrebs darstellt. Dies wurde in Studien bei Männern über 50 Jahre mit unverdächtigem Tastbefund und PSA-Ergebnissen im Bereich von 2-10ng/ml nachgewiesen.

Dieser Index ist den herkömmlichen PSA-Parametern deutlich überlegen und ermöglicht Rückschlüsse, ob ein niedriges, mittleres oder hohes Risiko für Prostatakrebs vorliegt. Die Entscheidung für oder gegen eine Biopsie bzw. Wiederholungsbiopsie wird für Arzt und Patienten einfacher. Der neue Prostata Health Index PHI hilft so, unnötige Prostatabiopsien bei Männern mit einer geringen Prostatakrebs-Wahrscheinlichkeit zu vermeiden.

Der Prostata Health Index PHI ist in Deutschland seit kurzer Zeit verfügbar und erst in wenigen Labors etabliert. In unserer Praxis kann die Untersuchung veranlasst werden.
Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit noch nicht übernommen und nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) als individuelle Gesundheitsleistung abgerechnet.

 

Ultraschall-gestützte Echtzeit-Elastographie

Das Prostatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes in der westlichen Welt.
Allein in Deutschland wurden im Jahr 2004 über 58.000 Neuerkrankungen registriert. Da der Tumor nur in frühen Stadien geheilt werden kann und hier meist keine Beschwerden verursacht, kommt der Früherkennung eine entscheidende Bedeutung zu.

Die Eckpfeiler der Früherkennung sind die Abtastung der Prostata und die Bestimmung des PSA-Wertes (prostataspezifisches Antigen) im Blut.
Bei Auffälligkeiten erfolgt meist eine ultraschallgesteuerte Biopsie der Prostata. Da ein Karzinom im gewöhnlichen Ultraschall nicht sicher darstellbar ist, erfolgt die Biopsie nach einem bestimmten Schema. z.B. 8-fach, 10-fach oder mehr Biopsien.

Die Ultraschall-gestützte Elastographie ist ein innovatives bildgebendes Verfahren, welches die Elastizität von Gewebe misst und verschiedenfarbig darstellt.
Bei diesem Ultraschallverfahren wird die Prostata durch die transrektale Ultraschallsonde mit sanften Druckbewegungen komprimiert und dekomprimiert. Tumorgewebe ist im Vergleich zu normalem Prostatagewebe härter und lässt sich daher weniger leicht komprimieren. Dieses Phänomen wird vom Ultraschallgerät verarbeitet und farbkodiert dargestellt. Harte und somit krebsverdächtige Areale erscheinen blau.

Mit der Echtzeit-Elastographie können so lokale Verhärtungen und Gewebeveränderungen sicherer aufgespürt werden als mit herkömmlichen Ultraschallverfahren.
Dies ermöglicht dem erfahrenen Arzt nicht nur eine gezieltere Entnahme von Gewebeproben zur Abklärung eines Prostatakarzinoms, sondern vermeidet in vielen Fällen auch eine Zweitbiopsie.

Die Trefferquote der Elastographie liegt aktuellen Studien zufolge mehr als doppelt so hoch gegenüber der konventionellen Sonographie. Das hochmoderne Verfahren eignet sich auch für Patienten mit einem hohen PSA-Wert, aber gleichzeitig negativen Ergebnissen nach Vorbiopsie.

Die Kosten für die Ultraschall-Elastographie werden angelehnt an die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) für gesetzliche versicherte Patienten abgerechnet.




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